Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
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Lehrerkollegium auf Zeitreise am Further Hausberg

Das Kulturamt der Stadt Furth im Wald bietet unter Leitung von Kulturreferent Heinz Winklmüller eine Erlebnisführung mit dem Titel „Der Voithenberg – vom Hochwald zum Freizeitparadies" an. Diese historische Reise durch die Geschichte des Schlossguts am Voithenberg, garniert mit Theateraufführungen, haben Lehrkräfte der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule im Rahmen einer Fortbildung besucht.

Kaum einer weiß, wie wichtig der Voithenberg für die Entwicklung von Furth im Wald war. Besser gesagt: Wie das dort ansässige Adelsgeschlecht derer von Voithenberg das Leben in der Region wirtschaftlich und gesellschaftlich beeinflusst hat. Davon erzählen eine Magd, ein Jäger, ein Wilderer und ein Lehrer. Für die Oberviechtacher Teilnehmer war natürlich besonders interessant, dass der Wilderer von Kollege Andreas Sporer dargestellt wurde. Zudem wirkte bei dieser besonderen Erlebniswanderung Lehrer Thomas Aumann als zweiter Wilderer mit, was einer kuriosen Wette geschuldet war…

Umrahmt von der Story des örtlichen Jägers, der sich um das Findelkind Roserl angenommen und ständig Ärger mit den Wilderern aus Herzogau hat, aber auch durch die Erzählungen des Schullehrers von Voithenberg sowie des alten Gutsverwalters erfuhren die Teilnehmer unterhaltsam viel Wissenswertes: So zum Beispiel über die Linie derer von Voithenberg, welche bis in die Hussitenzeit zurückreicht, über die Geschichte der Glashütten und der Elektrifizierung und über die Wasserversorgung der Stadt Furth im Wald.

Mit tollen Theatereinspielungen in historischen Kostümen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitgenommen auf eine lebendige und lustige Zeitreise – von der ersten Jagdhütte am Voithenberg bis zum herrschaftlichen Gut am Voithenberg mit vielen landwirtschaftlichen Gebäuden und sogar einem Schwimmbecken und einer Sporthütte.

„Über solch gelungene Wege lokale Geschichte den Menschen näherzubringen, freuen wir uns sehr. Die Schauspielerinnen und Schauspieler leisten hier tolle Arbeit", war die einhellige Meinung der Teilnehmer. Abschließend endete der Nachmittag bei einer Brotzeit und gemütlichem Beisammensein in der geschichtsträchtigen Roberthütte.

Werner Winderl


Für die Oberviechtacher Teilnehmer war natürlich besonders interessant, dass der Wilderer von Kollege Andreas Sporer (rechts) dargestellt wird. Zudem wirkte einmalig Lehrer Thomas Aumann (links) als zweiter Wilderer mit.

Abschließend endete der Nachmittag bei einer Brotzeit und gemütlichem Beisammensein in der geschichtsträchtigen Roberthütte.


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