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Sanierung des Jahnstadions geht in großen Schritten voran

Auch wenn das Jahnstadion in Oberviechtach derzeit einer Kraterlandschaft gleicht: Ende des Jahres müssen die Baumaschinen vom Platz. Die knapp Zwei-Millionen-Euro-Sanierung der 60 Jahre alten Anlage bleibt also sportlich.

Die Schüler von Grundschule, Mittelschule, Gymnasium und Berufsfachschule müssen sich beim Start ins neue Schuljahr 2022/23 noch ein klein wenig gedulden. Denn auch bei schönem Herbstwetter geht es bei "Sport" im Stundenplan nicht ins Jahnstadion. "Der Zeitplan kann nicht gehalten werden", teilt Bürgermeister Rudolf Teplitzky auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien mit. Angedacht war ein Baufenster von Oktober 2021 bis September 2022. Bis Ende des Jahres müssen die Arbeiten allerdings fertig sein.

Aktuell ist die Baufirma Bauer aus Niedermurach dabei, das letzte Teilstück des behindertengerechten Zugangs zur Tribüne herzustellen. Von der Jahnstraße aus schwingt sich der 40 Meter lange Pflasterweg die steile Böschung hinab. "Die Tribüne ist ein Schmuckstück des Stadions", bemerkt Rudolf Teplitzky. Der Stadtrat habe sich deshalb für die Erhaltung ausgesprochen, allerdings aus Einspargründen ohne Sprecherkabine und Sanitärräumen.

"Die Laufbahn wird bis Ende September ihren Kunststoffbelag haben", informiert Stefan Pronold, Leiter des städtischen Tiefbauamts. Er meint damit die vier 400-Meter-Bahnen und die 110-Meter-Sprintbahn. Diesen Belag erhält auch der Allwetterplatz, der mit mobilen Toren für Handball und Basketball sowie einer Weitsprunggrube punktet. Gleich daneben können im neuen Nebengebäude Spielgeräte für die Pause gelagert werden. Außerdem sind hier künftig die Duschen und Toiletten sowie die Hausmeistergarage untergebracht.

Mittlerweile läuft es auch bei der Zisterne rund, welche die Ursache für das längere Baufenster ist. "Es gab Lieferverzögerungen", berichtet der Bürgermeister. Insgesamt wird die Zisterne rund 300 Kubikmeter gesammeltes Oberflächenwasser fassen. "150 Kubikmeter zum Gießen", erklärt Stefan Pronold, "die andere Hälfte wird als überschüssiges Regenwasser gedrosselt in den Kanal abgegeben." Und Rudolf Teplitzky fügt an: "Dem Stadtrat ist es wichtig, dass die Bewässerung nur über eine Zisterne läuft." Deshalb werde das Mittelfeld ohne Drainage, dafür aber mit viel Humus als natürliche Wasserspeicher-Schicht neu aufgebaut.

Schon im Dezember 2018 hatte der Stadtrat dem Sanierungskonzept von Architekt Christian Schönberger zugestimmt. Durch den Wegfall eines Förderprogramms musste anschließend der Rotstift gezückt und die Planung abgespeckt werden. Nachdem keine Beschränkung auf den Schulsport vorliegt, konnten die Vereine ihre Wünsche bei einer Umfrage äußern.

Das Jahnstadion stammt aus dem Jahr 1963. Eine umfassende Schönheitskur mit Rundumerneuerung war also längst überfällig. Die Wiedereröffnung in 2023 fällt mit dem 60. Geburtstag der Anlage zusammen. Ein Anlass für einen sportlichen Festakt wäre gegeben. Weitere Bilder auf:

Text: Gertraud Portner (DnT)/Fotos: Werner Winderl


Das Jahnstadion an der Doktor-Eisenbarth-Schule gleicht wenige Monate vor dem Abschluss der Generalsanierung einer Großbaustelle. Bis Dezember soll alles fertig sein.

Die Zisterne wird in einer Ecke der Anlage versenkt. Sie wird insgesamt 300 Kubikmeter Oberflächenwasser fassen.


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