Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
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Doktor-Eisenbarth-Mittelschule prämiert


Die Oberviechtacher Mittelschule erhielt eine außergewöhnliche Auszeichnung. Sie trägt das Gütesiegel „Umweltschule Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“.

Viele reden vom Klimawandel, andere machen sich ernsthafte Gedanken darüber und versuchen zu reagieren, um nachhaltige Veränderungen in den Köpfen anzustoßen. Zu den Akteuren auf diesem Sektor zählen die Schülerinnen und Schüler der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach, deren Engagement nun besonders gewürdigt wurde. Rektor Werner Winderl begrüßte coronabedingt einen „kleinen Kreis der Schülerschaft als Vertretung für die ganze Schulfamilie zu einer besonderen Feierstunde“, wie er es bezeichnete, in der Schulaula.

Die diesjährige Auszeichnung „Umweltschule Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ wurde an Schulen vergeben, die sich im vergangenen Schuljahr in zwei Handlungsfeldern für Umwelt und Nachhaltigkeit eingesetzt und durch konkrete Maßnahmen innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft Schritt für Schritt in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt haben. Für die Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach spielte diese Thematik schon immer eine Rolle. Selbst Corona mit wechselnden Phasen des Präsenz- und Distanzunterricht konnte den Tatendrang der Kids nicht bremsen. Schülersprecherin Antonia Fuchs brachte es in ihrer Ansprache bei der coronabedingt kleinen Feier in der Schulaula auf den Punkt: „Wir wollen für den Klimawandel gut zusammenarbeiten. Das funktioniert nur, wenn Schüler, Lehrer und externe Betriebe gemeinsam an einem Strang ziehen“. Und an diesem Strang zogen wirklich alle.

Die Eisenbarthschüler beteiligten sich in den Handlungsfeldern Mülltrennung und nachhaltiger Einkauf für den Unterricht Soziales. Die Mülltrennung im Schulgebäude umzustrukturieren war eine Idee der Schülermitverantwortung (SMV). Mit der Firma MMM in Stadlern holte man einen Projektpartner ins Boot, der die Anliegen der Schulfamilie seit Jahren fördert und unterstützt. Eine Projektgruppe der Schule, die Förderlehrer Jürgen Dietl betreute, entwickelte ein Mülltrennsystem für die einzelnen Klassen, das umweltbewusst und nachhaltig funktioniert. Die Symbiose aus praktischem Knowhow der MMM Stadlern und Hirnschmalz der Oberviechtacher Tüftler führte zum Erfolg. Die Idee für den nachhaltigen Einkauf wurde im Team der Ganztagsklasse 5 mit einer Unterrichtsgruppe Soziales unter Federführung von Astrid Senft vorangetrieben. Der Biobauernhof Rossmann, langjähriger Kooperationspartner der Schule, stand unterstützend zur Seite.

Der bayerische Naturschutzverband LBV, Umweltminister Thorsten Glauber und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo beglückwünschten die prämierten Schulen, die den Titel „Umweltschule Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ nun ein Jahr lang tragen werden. In der Begründung hieß es, dass „die ausgezeichneten Schulen durch ihr Engagement dazu beitragen, das Schulleben Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten. Sie setzen sich für Klima- und Biodiversitätsschutz ein und fördern globale sowie generationenübergreifende Gerechtigkeit“, wie es die Bayerische Landeskoordinatorin Birgit Feldmann vom LBV formulierte.

Wer nun glaubt, dass sich die Preisträger auf ihren Lorbeeren ausruhen, scheint die Ernsthaftigkeit der Problematik des Klimawandels noch nicht ganz begriffen zu haben. Da Nachhaltigkeit ein zentrale Rolle spielt, brüten die Eisenbarthschüler bereits über ihr weiteres Vorgehen. Das Fahrrad wird dabei, wie durchsickerte, in den Fokus rücken und hoffentlich manchem „Elterntaxi“ endlich die rote Karte zeigen.

Text/Bilder: Alois Köppl


Schülersprecherin Antonia Fuchs brachte es in ihrer Ansprache bei der coronabedingt kleinen Feier in der Schulaula auf den Punkt: „Wir wollen für den Klimawandel gut zusammenarbeiten. Das funktioniert nur, wenn Schüler, Lehrer und externe Betriebe gemeinsam an einem Strang ziehen“.

Die Oberviechtacher Mittelschule erhielt eine außergewöhnliche Auszeichnung. Sie trägt das Gütesiegel „Umweltschule Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“.


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