Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
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Unsere Nachbarn, die Soldaten der Grenz-Land-Kaserne


„Wohin gehen wir beim Wandertag?“ – Eine Frage, die sich nicht nur Schüler stellen, sondern auch Lehrer. Zu viele Wanderwege oder auch Sehenswürdigkeiten hat man schon mehrmals gesehen und bieten nicht mehr viel Neues. So entstand der Gedanke: „Wir könnten doch die Bundeswehr besuchen?“ Dank guter Kontakte und der Bereitschaft der Soldaten konnte dieses Ziel tatsächlich kurzfristig umgesetzt werden.

So machten sich die Klassen 9C-M und 9D-M am Wandertag auf den Weg zur Grenz-Land-Kaserne Oberviechtach. Empfangen wurden die Schülerinnen, Schüler und Lehrer von Oberstleutnant Zweers, der als erstes über die Sicherheitsbestimmungen informierte und im Anschluss alle Smartphones und –watches einsammelte. Neidisch betrachteten die Lehrkräfte diesen Vorgang.

Bei der darauffolgenden Führung durch die Kaserne erklärte der stellvertretende Kommandeur die unterschiedlichen Waffengattungen und die Geschichte des Panzergrenadierbataillon 122, welches in Oberviechtach stationiert ist. Interessiert erfuhren die Schülerinnen und Schüler Inhalte der Ausbildung zum Soldaten, sowie deren Unterbringung in der Kaserne. Bei der Hindernisbahn erklärte Oberstleutnant Zweers, dass alle Soldaten nach der „VENÜ-Methode“ (Vormachen, Erklären, Nachmachen, Üben) ausgebildet würden.

Schließlich durften die Schülerinnen und Schüler noch das neue Waffensystem, den „Puma“, in voller Lautstärke erleben. Der Panzer bietet die neueste Technik und unterstützt die Soldaten im Kampf, den sie hoffentlich nie erleben müssen. Darüber hinaus präsentierten die Soldaten mit sehr viel Detailwissen ihre Ausrüstung und Bewaffnung, die sie im Einsatz dabeihaben. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler am eigenen Leib erfahren, wie schwer diese Ausrüstung sein kann.

Bei einer abschließenden Runde stellte der Oberstleutnant noch klar, dass es sich bei dem Besuch nicht um eine Werbeveranstaltung gehandelt hat. Jeder solle für sich selbst entscheiden, ob der Beruf „Soldat“ für einen geeignet ist und verwies dabei auch auf körperliche und psychische Folgen für den Menschen, die nach einem möglichen Einsatz auf einen zukommen können.

Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit und einem großen Applaus bei den Soldaten und kehrten, nachdem alle wieder ihr Smartphone erhalten hatten, in die Schule zurück.

Ulrich Decker


Die Schülerinnen und Schüler erfuhren viel Interessantes zur Ausbildung und zur Ausrüstung der Soldaten sowie über deren Unterbringung in der Kaserne.

Mit einer kleinen Aufmerksamkeit und einem großen Applaus bedankten sich die beiden Klassen bei den Soldaten für den informativen und abwechslungsreichen Vormittag.


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