Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
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Eisenbarth-Mittelschule verabschiedet erfolgreichen "Coronajahrgang"


Die Zeiten von Corona sind für alle Betroffenen nicht einfach. Aber was hilft Jammern? Leistungsbereitschaft, Lehrer- und Elternengagement waren an der Eisenbarth-Mittelschule der Schlüssel zum Erfolg.

Mit einem ökumenischen Abschlussgottesdienst, gestaltet von Pfarrer Norbert Schlinke, Kaplan Florian Fronhöfer, Gemeindereferent Christian Glaser, Schülern der vier Abschlussklassen und der Bläsergruppe der Schule unter Leitung von Christian Knott, begann die Abschlussfeier in der Oberviechtacher Stadtpfarrkirche.

Insgesamt 82 Schülerinnen und Schüler der neunten und der zehnten Klassen nahmen in diesem Jahr an den Abschlussprüfungen teil, bei denen vom Anforderungsniveau keine Abstriche gemacht worden waren, allerdings ein kleiner Zeitzuschlag gewährt wurde. Nach dem Erklingen der Schulfanfare, freute sich Rektor Werner Winderl, die Absolventinnen und Absolventen, deren Eltern, den Vorsitzenden des Schulverbandes Bürgermeister Rudolf Teplitzky, die Klassenleitungen und die beiden Elternbeiratsvorsitzenden Petra Meier und Ulrike Maier begrüßen zu dürfen. Pandemiebedingt war der Teilnehmerrahmen in der Mehrzweckhalle eingeschränkt. Aus diesem Grunde fehlten viele Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und dem religiösem Bereich.

Der Vorsitzende des Schulverbandes Teplitzky meinte, „Abschiednehmen heißt auch Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt“. Er appellierte an die Jugendlichen, sich in der Heimat zu engagieren und sich in das Ehrenamt einzubringen, um die Zukunft zu gestalten. Elternbeiratsvorsitzende Petra Meier blickte in Gedichtform auf die vergangenen schwierigen Monate zurück und richtete den Appell an die Politik, dafür Sorge zu tragen, dass trotz Pandemie in der Bildung Chancengleichheit für alle gewahrt bleibt. Ihr besonderer Dank galt auch ihren Kolleginnen und Kollegen vom Elternbeirat, die sie unterstützten.

„Anstrengung kommt vor dem Erfolg“, meinte Schulleiter Werner Winderl in seiner Ansprache. Wieder musste der Präsenzunterricht über mehrere Monate eingestellt werden. „Liebe Absolventinnen und Absolventen, ihr habt euch angestrengt, ihr habt auch zuhause die Lerninhalte aufgearbeitet und vertieft“, resümierte Winderl. Hier galt sein Dank auch den vielen Eltern, die diese Form des Lernens vorbildlich unterstützt und ihre Sprösslinge zu einem geregelten Tagesablauf angehalten haben. „Liebe Eltern, Sie haben keine schulischen und pädagogischen Maßnahmen angezweifelt, wie vielfach andernorts geschehen, Sie haben beständig die Arbeit und die Einsatzbereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer gewürdigt. Herzlichen Dank dafür!“ Dieses Elternengagement war mit Sicherheit ein Schlüssel zum Erfolg.

Die Klassensprecher der Abschlussklassen bedankten sich im Namen ihrer Mitschüler bei den Lehrkräften. Drei Klassen mit 53 Prüflingen der Jahrgangsstufe 9 nahmen an der Prüfung zum Quali teil und eine Klasse mit 29 Schülerinnen und Schülern legte in der 10. Jahrgangsstufe die Prüfung zu Mittleren Schulabschluss ab. Die Quali-Prüfung in der neunten Jahrgangsstufe schafften 83,02 Prozent, wobei 21 Prüflinge eine „Eins“ vor dem Komma haben und fast jeder Teilnehmer einen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat. Die Prüfung zum Mittleren Schulabschluss in der 10. Klasse legten sämtliche Teilnehmer erfolgreich ab, wobei 15 der 29 Prüflinge eine „Eins“ vor dem Komma haben und alle einen Ausbildungsplatz bzw. weiterführenden Schulplatz vorweisen können. Dieses Ergebnis unterstreicht die Leistungsfähigkeit der M-Zuges, über den auch das Abitur in Zusammenarbeit mit dem Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach erreicht werden kann, einen Weg, der vielen noch unbekannt zu sein scheint. Ein Schüler aus dem M-Zug wechselt im kommenden Schuljahr an das Gymnasium. Nach der Ehrung der Besten und der Aushändigung der Abschlusszeugnisse endete die Feier mit dem Abspielen der Bayernhymne.

Schulbeste:
Sina Blödt: 1,7 (9A), Marcel Gruber: 1,7 (9A); Nick Müller: 1,8 (9B-G); Susanne Trißl: 1,1 (9C-M); Mike Gerschwitz: 1,22 (10A-M), Magdalena Kühner: 1,22 (10A-M), Hannes Selch: 1,22 (10A-M).


Text/Bilder: A. Köppl


Mit einem ökumenischen Abschlussgottesdienst, gestaltet von Pfarrer Norbert Schlinke, Kaplan Florian Fronhöfer, Gemeindereferent Christian Glaser, Schülern der vier Abschlussklassen und der Bläsergruppe der Schule unter Leitung von Christian Knott, begann die Abschlussfeier in der Oberviechtacher Stadtpfarrkirche.

Die Schulbesten des Abschlussjahrganges 2021 wurde geehrt. Im Hintergrund die jeweiligen Schulleitungen und die Leitung der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach.


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